Gaijin-Syndrome

Ab 12. September Blog eines kleinen FSJ-lers im grossen Japan :3
Nun bin ich wieder zurück im Lande!Ein großartiges Jahr mit unzähligen tollen Erinnerungen geht zu Ende, wenngleich ich keine Intention habe, es damit enden zu lassen und mir sicher bin, dass ich noch viele Male in meinem Leben, sei es im Urlaub oder bei einem Auslandssemester oder Sonstigem, an meine “zweite Welt” in Japan anknüpfen werde.Vorerst denke ich alledings darüber nach, die Erinnerungen hochzuhalten und all die kleinen und großen Stories, für die ich vor Ort keine Zeit gefunden hatte, sie sogleich in einem Blogeintrag festzuhalten, nachzuholen~ Es warten noch viele geniale Bilder auf meiner Festplatte :D
Was haltet ihr davon?^^

Nun bin ich wieder zurück im Lande!
Ein großartiges Jahr mit unzähligen tollen Erinnerungen geht zu Ende, wenngleich ich keine Intention habe, es damit enden zu lassen und mir sicher bin, dass ich noch viele Male in meinem Leben, sei es im Urlaub oder bei einem Auslandssemester oder Sonstigem, an meine “zweite Welt” in Japan anknüpfen werde.
Vorerst denke ich alledings darüber nach, die Erinnerungen hochzuhalten und all die kleinen und großen Stories, für die ich vor Ort keine Zeit gefunden hatte, sie sogleich in einem Blogeintrag festzuhalten, nachzuholen~
Es warten noch viele geniale Bilder auf meiner Festplatte :D

Was haltet ihr davon?^^

Der Berg…/Vulkan ruft! :’D

Da in meiner Arbeitsstelle der Samstag so heilig ist wie jeder andere Wochentag, arbeitet man oft auch am Wochenende, sodass ich schon lange das deutsche Weekend-feeling verloren habe xD
Letzten Samstag ging’s allerdings mit einer Gruppe Betreuter und Staffs, insg. etwa 35 Leute, zum Sportcenter for disabled people Maishima, ein wirklich riesiger Komplex、 in dem man trotz handicap wirklich alles machen kann – so gut ausgestattet, dass dort sogar die japanischen Teilnehmer der Paralympics oft trainieren.
War jedenfalls ne klasse Erfahrung und vor allem die Betreuten hatten sichtlich Spaß – worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: Montag der 15.7. war Tag des Meeres, ein Feiertag, sodass auch in unserer Arbeitsstelle in der nur Sonntag mehr oder weniger sicher frei ist, jeder 2 konsekutive Tage frei hatte…und damit auch was größeres unternehmen kann!
Bei den Überlegungen die hier und dort laut durchdacht wurden, beinhaltete die wohl interessanteste „seit kurzem Weltkulturerbe!“ und meinte den Fuji-san.
Irgendwie dachte ich mir, wenn man ein Jahr hier lebt, würde doch irgendwas fehlen trotz aller Festivals, Reise, Kurztripps und anderen Erlebnisse, wenn man DAS Symbol Japans ausgelassen hätte – Also hallo 2days-Sunshine-Fujisan-tour! XD Zusammen mit 5 Leuten meiner Non-Profit-Organization und meinem Mitbewohner Shotaro.
Ganz so spontan ging’s dann allerdings doch nicht los, da jeder dem ich davon erzählt hatte, wie etwa meiner jap. Lehrerin, mir dramatisch Vorbereitungen nahegelegt hat – „Dicke Winterkleidung ist Pflicht!“ „Schon per Schiff nach Deutschland geschickt – machen‘s 3 Lagen Shirts und mein letzter Pulli auch?“ „…“
Ansonsten Wanderstöcke, 2l-Wasserflasche, Schokolade, und sogar ne kleine Dose Notsauerstoff. Ganz so schlecht waren die Tipps aber natürlich nicht und ich bin bis auf den Notsauerstoff über jeden Einkauf froh – wenn ich mir auch z.B. nur einen Wanderstock
statt wie normal zwei leisten wollte bei meinem Freiwilligengehalt haha    ….für ordentliche Bergsteigerschuhe wollte ich jetzt für das eine Mal auch nix ausgeben, also einfach in einem Paar mehr oder weniger fester, hoher Lederschuhe, die ich noch hier hab, aufgebrochen.
Alles also bereit, nur noch schnell n Blick auf die Wetter-App und ab in den Bus!
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….why. Just….why.
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…Egal, einfach mal losfahren und das Beste hoffen.
Ich bin mir immernoch nicht sicher warum, aber wir haben insg. 10h gebraucht, bis wir in der Basisstation, Station 5, mit dem Bus ankamen; also länger als wir damals nach Tokyo gebraucht haben, obwohl der Vulkan näher liegt o.o
Jedenfalls waren wir damit schon mal auf 2300 Höhenmetern – und die Schwüle und Hitze normaler Lagen derzeit, waren tatsächlich bereits verschwunden. Jedoch die Sonne schien, der Himmel war nur leicht bewölkt und damit stimmt es wohl tatsächlich, dass das Wetter an Bergen komplett anders ist als etwa am Fuß des Berges, wo wohl die Wetterstation liegt.
Eigentlich dachte ich nicht, dass ich so der Tourreise-Fan bin, aber praktischer, sicherer und auch billiger geht es wohl kaum für jemanden ohne Auto etc.; Sodass das Abendessen bereits bereitstand – irgendein Mix aus leichten Gemüße-, Huhn- & Nudel-Gerichten…achja und weil’s Japan ist, darf sowas hier natürlich auch nicht fehlen:
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So sah dann die gestärkte, umgezogene Truppe aus

(`・ω・´)”
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Zeit unseren Guide Tomi zu treffen und nach Aufwärmübungen und einem Ich weiß, dass ist jeder Reisegruppe peinlich, aber unter Bergsteigern hier ist es Brauch mit einem Kampfschrei zu starten – also, nach meinem Ausruf bitte ein motiviertes HOOH!! でわ。。。富士山登るぞー!!!」 「ホーーー!!」 Hachja, was macht man nicht alles um Traditionen zu bewahren :‘D
Die Sonne war bereits am Untergehen, es konnte also beginnen! (Wegen der Hitze und noch eher wegen der starken Sonneneinstrahlung wird der Fujisan im Allgemeinen ab abends bis zum nächsten Morgen bestiegen.)
Etwa 18Uhr - man war bereit.

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Ein paar 100m gewandert und schon wurde mir klar, meine Kamera-SDcard würde ziemlich gefüllt werden – von Anfang an geniale Ausblicke…
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Allerdings verkündete in dem Moment Tomi allerdings auch, dass man während dem Wandern keine Photos machen sollte, da man aus dem Bewegungs- und Atemrhythmus herausfällt, die Finger starr werden, und vieles weitere Unvorteilhafte, weswegen man in den Zwischenpausen seine Gelegenheit nutzen sollte – Zum Glück wurde es sehr bald so dunkle, dass sich nur noch Anblicke boten, die so ohne Weiteres nicht schön von meiner Kamera festgehalten werden können, denn wenn ich ein schönes Motiv sehe, muss ich es sofort festhalten, egal ob Tomi nun grad meint Zwischenpause machen zu wollen oder nicht xD
Eins ging allerdings auch noch im Dunkeln! :D

image Aufbruchsstimmung in dem Moment, wo das Wandern endete und das richtige Bergsteigen begann :D

Kopflampe an und von nun an hieß es 5,5h Wandern von Station 5 bis Station 8 von insg. 10  – der Weg wurde schmaler, die Zahl der Pflanzen nahm in dem Grad ab wie die Masse an Geröllsteinen zunahm, der Wind wurde rauer und den feinen Vulkansand in Augen, Ohren und die Nase trieb. Dennoch, Gewitter zuckte nur ab und an in einiger Entfernung am Horizont und bis etwa Station 7 blieben wir noch größtenteils trocken – nur der Vulkansand hat einen echt ne abgeschlossene Brille oder dergleichen wünschen lassen; Tsujioka-san hatte davon so rote Augen wie normal erst nach 3h Trinken in ner Bar.
An den Stationen und auch plattformartigen Zwischenstationen hieß es dann immer
「休憩!」(Ruhepause), also Rucksack ablegen, Muskeln lockern, Kleidung evtl. an die neue Höhe und Wetterlage anpassen, schnell n Stück Schokolade o.ä. essen - oder bei der Toilette anstellen und für deren Benutzung 200¥ zahlen.
(Allerdings war die Art wie nach diesen Unkostenbetrag auf Englisch gebeten wurde wenigstens ne schöne Unterhaltung:

Please leave your kindly heart here, your Mt. Fuji climbing commemoration ….das kommt raus, wenn man Japanisch eins-zu-eins ins Englische überträgt xD)

Jedenfalls ab Station 6 etwa kletterte man praktisch nur noch über Vulkanfels, welcher so unförmig und teils scharfkantig sein kann, dass man evolutionstechnisch zurückgeworfen und wieder auf allen Vieren voranging.
Wirklich unsanft wurde es aber zum ersten Mal erst ab Station 7, als man in die Wolken, die mittlerweile ziemlich dicht aufgezogen waren, eintauchte, der Wind nicht mehr dauerhaft stark ging sondern in Stoßböen, auf die man sich also schwerer einstellen konnte und wenn sie kamen, man erstmal kurz kaum mehr was sah wegen des Sandes. In den Momenten war die „Du willst den Berg besteigen, dann werde zum Berg!“-Taktik recht nützlich; Vom Wind abwenden so gut es geht, an den nächstgelegenen Stein pressen, warten und weiter – Böe sandfrei überstanden! …Woraufhin dein Vordermann mit seinen Schuhen Sand aufwirbelt und du ihn doch wieder im Gesicht hast… |D
Gegegn Mitternacht kamen wir dann allerdings doch in Raststation 8 an. Hier lag ein kleines Bentô (Lunchbox) bereit, die allerdings wirklich klein war und die warme Instant-Nudelsuppe des kleinen Kiosks dort ein Stück Glückseeligkeit versprach…im Supermarkt für 98¥ auf heiligen 3300m 600¥
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Nachdem Shotaro und ich um 300¥ ärmer, aber um einen warmen Magen reicher waren, wurden wir zu unserem Rastbett geführt – ein nicht sonderlich großer Raum, der in der Höhe von starken Holzplatten halbiert wurde, auf denen mehrere Schichten große Wolldecken und auf der Gangseite kleine Kissen im Abstand von 10cm nebeneinanderlagen. Etwa 10 Leute pro Liegepritsche und etwa 60 im gesamten Raum, was jede elektrische Heizung überflüssig machte :‘D
Auf den letzten, wie beschrieben, wirklich nicht allzu leichten 300m zur Raststation hatte eine unserer Gruppe allerdings wirklich starke Probleme damit, ihre Beine noch zu heben, war bleich im Gesicht und hatte, wie wir in der Station dann auch feststellen mussten, auch eine erhöhte Temperatur.
Wie das nach japanischer, oder evtl. auch einfach allgemeiner Moral, läuft, war für den Teil unserer Gruppe meiner Arbeitsstelle klar, dass sie alle Fünf in der Station warten werden bis wir wieder mit Photos und Berichten von der Spitze zurück sind. Hatte so ein bisschen etwas von diesen dramatiscen Klischee-Filmszenen a lá „Lasst uns zurück und geht voran, wir kommen schon irgendwie klar!“
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Da vier Erwachsene auch eindeutig genug sind, um sich um eine Person zu kümmern bis wir planmäßig um 4:30Uhr zurück sind, brachen wir also auf nachdem man um 1:15Uhr geweckt wurde  – wieder zu etwa 5 Lagen Kleidung wechseln, Schuhe festschnüren, Stirnlampe an und Tomi finden.
Zwar bestand der Weg ab jetzt viel mehr aus einer dicken, weichen Sicht Vulkansand als aus Felsen, was das Laufen etwas erleichterte, allerdings fielen dünne, lange Regentropfen, die von den Windböen, die nun von kaum mehr etwas gebremst wurden, unangenehm beschleunigt wurden. Die Windstärke hatte soweit zugenommen, dass sie kleine Steine des leichten Vulkangesteins anheben konnte, was nicht weniger unangenehm war /D
Entsprechend erschöpft kam man also in Station 9 an. Zwar waren wir noch relativ fit trotz allem, aber ein Anruf des Chefs der Tourfirma ließ es hier um 2Uhr morgens enden.
Ein Führer einer anderen Gruppe, die bereits am Gipfel sei, hätte Bericht erstattet und er daraufhin geurteilt, Wind und Wetter sind zu extrem.
Kann sein, dass wir es auch noch bis nach ganz oben geschafft hätten, allerdings dachte ich mir gleichzeitig, dass für all diejenigen ohne Führer die Informationslage in dieser Höhe oft ohne Handynetz oder Internetempfang gefährlich dünn ist, sodass auch Unerfahrene einfach von dem, was sie sehen her urteilen müssen…


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3500/3776m geschafft!
Schnell 5 kleine Steine eingesteckt und den Weg zu Station 8 wieder zurück. Im Tourprogramm hieß es Abstieg im Lichte des Sonnenaufgangs, das sollte uns verwehrt bleiben, da wir um etwa 3Uhr morgens im Lager ankamen, uns bis 4:30Uhr ausruhen sollten, bis es planmäßig mit dem Abstieg weiterging.
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Der Wind hatte abgenommen, die Wolken sich um den Gipfel gesammelt, und der Himmel sich bereits erhellt. Unser Gruppenmitglied hatte sich soweit erholt, es konnte also wieder zurück zu Station 5 gehen. Ehrlich gesagt, war aber der Abstieg anstrengender als der Weg nach oben, uns taten allen die Knie danach ordentlich weh xD
Ansonsten lass ich jetzt einfach mal die nun möglich gewordenen Photos wirken (:
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Ein weiterer Grund, warum mir diesmal eine Tour-Reise nicht zu wider war: Neben Preis und Fachwissen wurde das Programm mit einem Hotel abgerundet, das riesiges Onsen (Heißes Quellbad) mit Außen- und Innenanlage hatte, sowie vor der Weiterfahrt ein Buffet für uns bereitstand.
Man kann ahnen, was das für eine Glückseligkeit bedeutete nach den ganzen Mühen xD
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Um 21:10Uhr waren wir dann wieder zurück in Osaka, wir überraschten alle mit den Steinen von Station neun und am nächsten Tag wartete die Arbeit schon wieder …auf die meisten - nicht für Tobi, auf den warteten an den folgenden Tagen Gion-Matsuri, Strand + BBQ und seit langem mal wieder Einkaufen in der Innenstadt (heute) :D Morgen allerdings man wieder Arbeit (:
Also leiber mal schlafen, byebye~! |3

Everyday-life shiawase :D!

Aloha!

Schon wieder ne ganze Weile her, dass ich was upgedated hab in diesem Blog, was hauptsächlich daran liegt, dass sich mein Freizeitverhalten „normalisiert“ hat – d.h. wie das eines normalen Japaners hier und nicht von einem Reiseziel zum nächsten sobald man mal frei hat :‘D
Schlicht viel mit Freunden und Kollegen unternehmen neben Arbeit und was sonst noch so anfällt. Nur beginnt ja so langsam die Abreisezeit, sodass jeder nochmal unbedingt so viel wie möglich machen will, was dazu führt, dass ich praktisch nur noch zwischen Arbeit, Unternehmungen und Schlaf hin- und herspringe, was wiederum die seltenen Updates hier bedingt. Allerdings liegen alle Fotos bereit und die meisten Stories werden meinem Kopf so schnell nicht abhanden kommen – also nachgeholt wird auf jeden Fall das Wichtigste. Bis dahin werde ich eventuell mein Verlangen,dass, wenn ich etwas hier update, es gleich irgendwas Außergewöhnliches, ausführlich Beschriebenes sein sollte, versuchen abzulegen und einfach kurze Posts dazwischen schieben, wenn’s mal wieder zu einer der oben erwähnten „normalen“ Unternehmungen kommt, wie, dass man mit 18 Arbeitskollegen abends trinken geht und es damit endet, dass man um 5Uhr morgens mit den verbliebenen 4 anderen in einer Karaokebox verbringt, bis die erste Bahn wieder fährt, nachdem  etwa 10 Leute die letzte Bahn oder ein Taxi genommen, 2 zu Fuß nach Hause gelaufen sind und einer in einer abgeranzten Keller-Raggaebar hängengeblieben/eingeschlafen ist.
Aber dieser Post soll erstmal meinem tollen Besuch aus Deutschland, für den ich mir ein paar Tage freinehmen konnte, gewidmet sein  *(*´*)

Sonntagabend um 19Uhr sollten sie per Bus aus Tokyo ankommen; der Tag an dem ich geplant hatte, einen berühmten Berg hier in der Umgebung Osakas (Kôya-san) zu besteigen – ja, ein bisschen Sightseeing wird trotz aller Normalisierung noch weitergeführt xD –, sodass ich ihnen sagen musste, wir würden uns frühestens abends treffen können. Nun wurde das allerdings kurzfristig auf meinen Endurlaub im August mit Freunden verschoben, sodass mir ungeplant die Überraschung möglich wurde, sie abzuholen :D
Tagsüber hatte ich mich kurzfristig mit 4 Freunden verabredet, sodass die Zeit bis abends im Nu verging :3 Nachdem zwei bereits früher los mussten und es langsam auf die 19uhr losging, taten wir noch was praktisch immer getan werden muss – aufgenvergrößernde-hautwieplastikerscheinenlassende-weichzeichnerüberladene-Purikkura-Photos. Ohyes. 
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Schließlich war es 19Uhr und in das Busterminal bog ein Reisebus nach 9h Fahrt von Tokyo ohne auch nur eine Minute Verspätung – aus stiegen 3 erschöpfte Halbleichen, die nicht aussahen, als wären sie zu einem Lächeln im Stande bevor sie min. 8h in nem ordentlichen Bett Schlaf nachholen konnten.
Scheinbar schien die Überraschung allerdings mehr wert als 8h Schlaf, denn ohne auch nur daran zu denken, die eigenen Koffer schnell aus dem Bus zu holen, musste ich hoffen, nicht umgeschmissen zu werden, so überschwänglich wie ich plötzlich von den Dreien angefallen wurde, nachdem sie mich entdeckt hatten :D Gut 9 Monate sind dann trotz Internet doch schon ne ziemlich ziemlich lange Zeit, aber dafür war die Wiedersehensfreude umso größer (:
Gemeinsam ging’s dann zu ihrem Hotel, ich durfte über ihre nicht zu knappen Einkäufe aus Tokyo staunen, während die drei sich frisch machten, da ich ihnen eine ordentliche Willkommensnacht in Osaka versprochen hatte >:D
21Uhr – Wir kamen in meiner “Standardbar” an, mein Mitbewohner Shotaro war ebenfalls bereits dort, woraufhin natürlich erstmal auf das Wiedersehen angestoßen werden musste
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23:30  - „Dürftet ihr in Tokyo ja schon festgestellt haben – ab etwa Mitternacht fahren keine Bahnen mehr. Nun kommt auf euch die Entscheidung zu, die jeder Japaner bei jedem Weggehen treffen muss: Letzte oder erste Bahn um 5:30Uhr morgens?!“
5:30Uhr -  Nachdem wir noch bis 1Uhr in der Bar waren und schließlich in eine Karaokebox umgezogen sind (die Nachts übrigens genau wegen dieser Bahnproblematik ausschließlich bis 5:30Uhr buchbar sind und eine Trinkflat zwangsweise beinhalten xD) saßen alle in ihrer Bahn nach Hause ohne noch viel zu sagen, nachdem die Stimme nach gut vier Stunden Singen mit vollem Einsatz ohnehin nicht mehr viel hergab.
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Entsprechend spät trafen wir uns dann am folgenden Tag auch erst wieder – hinzukam auch noch ein kleines Missverständnis im Bezug auf Treffpunkt und –ort, was einen wohl lehrt nicht erst übermüdet und um 4uhr morgens den nächsten Tag zu planen |D
Tag 2 lief also eher ruhig, indem ich sie durch den einen Stadtkern Umeda führte – u.a. in mein Lieblingsrestaurant, in dem es herben French Toast gibt, weswegen wir direkt mal ein Werbefoto dafür inszenieren mussten *o*image

posiiiiing

Ähm,ja. Nachdem in Umeda bis nachts das meiste offen hat, haben wir dann einfach mit Umherschlendern hier und da, wofür es im Japanischen übrigens das schöne Wort Burabura gibt, bzw. für Umeda sogar speziell Umebura xD, war es recht schnell 22:30Uhr, doch ganz so leicht wollte ich die drei Lieben noch nicht gehen lassen >:D Wer japanische Kultur ordentlich kennen lernen will, muss das auf jeden Fall auch auf kulinarischer Ebene. Und genau wie ich in der Arbeit gezwungen wurde, Natto zu probieren, gab ich diese Prozedur jetzt an die 3 weiter :‘D
Wie sehr Japanern dieses Bohnengericht lieben, zeigt uns am eindrucksvollsten wohl folgende Japanerin (:

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Es wurde zwar alles aufgenommen, aber leider habe ich die Videos noch nicht geschickt bekommen – allerdings kann ich versprechen, dass trotz des abartigen Geruchs jeder tapfer probiert und nicht ganz so tapfer sofort nach dem nächsten Getränk gegriffen hat, um es runterzuspülen xD Hachja, immer wieder eine Freude :D

Tag 3! Stadtzentrum #2 – Namba!
Es ging direkt wieder kulinarisch weiter, da die drei von Okonomiyaki gehört hatten – einem DER Gerichte, für das Osaka berühmt ist. Zwar ist bei den meisten Versionen Oktopus drin, aber viel wurde beim Essen nicht gesprochen, so lecker schien das vor uns auf dem Tisch zubereitete Gericht gewesen zu sein.
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Wie ein Wunder hatten die drei nach Tokyo noch Geld übrig, sodass Namba mit all seinen kleinen und großen Läden natürlich der perfekte Ort war, um dieses Problem auch noch schnell zu lösen.
War schon irgendwie ein nostalgisches Gefühl, das Leuchten in ihren Augen zu sehen bei so manchem Shop, den man in Deutschland so nie finden würde – also genau wie es mir in meinen ersten Wochen hier ging :‘D
Nachdem vor allem zwei der drei, Haji und Clari, kaum mehr zu lösen waren von einem Laden, zog ich mit der dritten, Lari, los, um einen Idee, die mir für den Abend kam, vorzubereiten – ein kleines Mini-Feuerwerk im Osakaschlosspark.
Das hatten wir dann tatsächlich sogar wegen ihres Shoppingrausches unbemerkt über die Bühne bringen und sie dann schließlich aus dem Laden in die Bahn zerren können – es war ohnehin schon am Dämmern.
Mit auf dem Hinweg ergatterten Takoyaki (das zweite Regionalgericht neben Okonomiyaki) ging es dann in den Schlosspark, wo wir ein ruhiges Plätzchen auf einer Steinmauer mit Blick auf das erleuchtete Schloss fanden~
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Die Überraschung schien dann auch gut anzukommen *\(^o^)/*

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Da es erst 21Uhr war, beschlossen wir noch in die Bar zu fahren, in der mein Mitbewohner jobbt und ließen so den Abend ausklingen (:

Tag 3 – nach 2 Tagen eher ruhigem Programm hieß es diesmal früh aufstehen und in den Schnellzug nach Kyoto! Schlechtem Wetter zum Trotz. Geplant als recht repräsentative Orte für Sightseeing, wenn es um’s alte Japan geht, hatte ich den Kiyomizudera und Ginkakuji vorgesehen, die am besten per Bus zu erreichen waren. Am Busterminal vor dem Kyoto Hauptbahnhof bekamen ich und Shotaro von zwei Ausländern Bus-Tagestickets geschenkt, von denen sie meinten, sie würden sie nicht mehr brauchen. So wünscht man sich das XD. Nachdem die anderen drei sich auch damit versorgt hatten, sprangen wir in letzter Sekunde in den gerade abfahrenden Bus und kamen gegen 12Uhr am Tempelfuß an.
Der Aufstieg, all die kleinen Souvenirläden usw. um das Tempelgelände, diverse Riten wie das Anzünden von Räucherstäbchen, das Horchen auf den langsam verklingenden Ton einer Klangschale, das Trinken aus reinen Tempelquellen, das Ziehen von Schicksalssprüchen, das blinde Laufen von einem alten Stein zu einem anderen, was bei Erfolg das baldige Finden des Partners fürs Leben verspricht und süße Wunschplatten, die man an ein bestimmtes Gestell im Tempelbezirk aufhängen kann – ich hoffe einfach mal, so konnten wir ihnen das „alte Japan“ recht repräsentativ zeigen :3
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Nur nach all den Aktionen fiel uns, nachdem wir beim Grüntee-Eis-Essen von Sechstklässlern im Rahmen ihres Schulausflugs auf Englisch sehr süß interviewed wurden, auf, dass es langsam knapp mit dem Ginkakuji werden könnte.
Nach einer Weiteren Verzögerung wegen Mittagessen und vor allem einem Laden mit traditionellen Haarnadeln kam um 16:50Uhr unser Bus dort an. Naja sagen wir, wir können nun behaupten, wir kennen den Eingangsbereich des Ginkakuji. Wir durfte nämlich feststellen, dass um 17Uhr geschlossen wurde – wofür sich die Eintrittsgebühr dann wohl doch nicht ganz so gelohnt hätte :‘D
Aber hey, der Eingangsbereich war auch schön!
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Also zurück zum Hauptbahnhof – waren ohnehin schon alle vollkommen durchnässt; auch wenn das kein großes Problem bei den warmen Temperaturen hier ist.
Es ging direkt zu uns in die Wohnung, wo wir japanisch kochten und mehr oder weniger schnell zum Onsen, in diesem Fall sogar eins mit natürlicher heißer Quelle, in meiner Nähe loszogen. 21:30Uhr war es da in etwa. Zum Bahnhof laufen, von dort zwei Stationen, nochmal laufen. Insg. 40min – Durfte feststellen, dass das nach einem Tagesmarsch durch Kyoto nicht mehr für alle als „in der Nähe“ zu definieren ist ^^“. Aber irgendwie haben sich doch alle bis zum Onsen gekämpft – und soweit ich das mitbekommen hab, hat keiner die Erfahrung bereut, was mein schlechtes Gewissen wieder etwas beruhigt hat~
Etwa 40°C heißes Wasser, alles aus Naturstein im Frauenbereich und aus Holz bei den Männern, sowie jeweils ein Außenbereich, in dem als Kontrast der kühle Sommerregen von oben auf dich herabfällt, scheint wohl jede Anstrengung vergessen zu lassen, sodass wir uns um kurz nach 23Uhr vor dem Onsen alle sichtlich entspannt wiedertreffen konnten~
Der Rückweg verging diesmal wie im Flug und so nahm Tag 4 sein Ende…

Tag 5 und 6 benötigen wenig Beschreibung, da ich am Donnerstag arbeiten und am Freitag einen Probe-Japanisch-Test hatte, sodass es gestern auf ein Abschiedsessen nach meinem Test in Umedas neuem Kaufhauskomplex Grandfront hinauslief~
Im Restaurantstockwerk sollte sich zu fünft an einem Freitag das Finden eines freien Tisches schwerer gestalten als gedacht, sodass wir reservieren und erst einmal warten mussten. Wie in diesem Jahr allerdings gelernt, sind genau solche Zeiten, die Momente in denen irgendein Zufall zuschlägt – und dieser Zufall hieß Axel xD
Der hat nämlich in der Lobby der Mall unser Gespräch auf Deutsch gehört und kam strahlend an, da er alleine in diesem Land etwas Vertrautes gefunden hatte - Er sei auf der Suche nach dem Umeda Skybuilding. Wie es mir dutzende Male wiederfahren war, und wofür ich jedesmal sehr sehr dankbar war, konnte nun ich mal jemandem nicht nur ne kurze Wegbeschreibung geben sondern einfach anbieten, das wichtigste Stück mitzulaufen. Es gibt keine leichtere Art jemandem in der Fremde ne Freude zu machen. Auf dem Weg kamen natürlich alle ins Gespräch, sodass er schlussendlich, nachdem er vom Skybuilding zurück und unser Tisch frei geworden war, mit uns am Tisch saß. Ich liebe solch offene Atmosphäre :‘D
Der letzte Abend neigte sich so schneller dem Ende als geahnt und es wurde sogar verdammt knapp für die 3 ihre letzte Bahn zurück zum Hotel zu erwischen – aber dank dem dadurch ausgelösten Gehetze konnte wenigstens kein großes Abschiedsdrama entstehen XD
Nun ist Samstag, Haji, Lari und Clari dürften wieder im Übergang zum Halbzombiemodus während der 9h-Fahrt zurück nach Tokyo sein, wo ihr Flieger abfliegt, und ich bin heute Abend mit Shotaro auf einer Takoyaki-Party eingeladen :‘D

Bis bald! (`・ω´)”


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Lüge - kam gestern nicht mehr zum Hochladen hier in Tumblr, deswegen hat die Takoyakiparty bereits stattgefunden xD
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Tokyo Part II

Weiter geht’s! ;D
Wo waren wir? Achja, ich und mein Zombieauge. Das wird gleich auch nochmal vorkommen, versprochen |D

Das Tagesziel für diesen wunderschönen Samstag sollte Shopping in Shibuya sein – naja wunderschön ist nun Auslegungssache, aber an Regentagen bietet sich auch die ein oder andere einmalige Ästhetik:
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Bevor es in die Reihe großer Einkaufshäuser ging, von denen das berühmteste wohl 109 ist, verließen wir den Shibuya-Bahnhof über den Hachiko-Exit, um das Pflichtfoto mit der dazugehörigen Statue zu schießen – ich konnte einfach nicht fröhlich schauen auf dem Bild im Gedenken an die traurige Geschichte um den treuen Hund 。:゚(。ノω\。)゚・
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Vor dem Einkaufen, sprach mich dann neben der Gedenkstatue noch ein Modelscout von der Seite an – von der Nicht-Zombieseite – und wurde schnell konkret bezüglich Fotos für eine Modezeitschrift im Juni. Als ich mich dann zu ihm drehte und er einem netten, aber blutunterlaufenen Blick begegnete, bereute er das eventuell etwas XD
Naja, jedenfalls ein paar Einkäufe später, die sicher auf den Fotos der nächsten Einträge zu sehen sein werden, war es dann auch schon wieder Nacht. Samstagnacht. In Tokyo.
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( ̄〜)   (〜^^)  ( ̄〜)  (`ー´)(0) (≧∀≦)
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 (○´)(*´`*)乂(`●)
Alles Freunde, die Shotaro mir vorstellte und da man hier ja nicht mehr nach Hause kommt, wenn man die letzte Bahn um kurz nach Mitternacht nimmt, blieb genug Zeit, dass sie auch meine Freunde wurden – etwa 21Uhr trafen wir uns in nem Cafe, von dort ab 22Uhr in nen Club, bis kurz vor 1Uhr, weiter in ne Bar und von dort wieder in das Cafe, bis wir irgendwann um 6Uhr den Heimweg antraten.
Dementsprechend bescheiden fiel dann die Planung für den Sonntag aus – um etwa 15Uhr kamen wir in Harajuku an; Shoppen Part II
\(^^)メ(^^)
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Also wer Accessoires sucht, ist hier wirklich genau richtig – es gab wirklich alles o_o
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Ansonsten hat noch die berühmte jap. Medienfirma Nico Nico hier ihren Hauptsitz; natürlich mit kleinem Shop, in dem man sein Geld loswerden kann für allen möglichen Vocaloid-Stuff oder praktisch alles mit dem Logo der Firma. Erklärungen dazu lass ich jetzt mal weg, wer es kennt, der kennt es, wer nicht, darf sich trotzdem an diesem schönen Foto im Shop erfreuen xD
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Dem Sonntag geschuldet war, wie auf dem ersten Foto zu sehen, auch recht viel los und nachdem es eins der Modeviertel für junge Leute, oder alte, die sich weiterhin jung fühlen, ist, war die Hälfte der Menschenmenge weder zum Einkaufen noch zum Besichtigen dort, sondern hauptsächlich um die aufwendig selbstkreierten Outfits von allen Genres, Abstufungen und Interpretationen der Visual Kei-, Streetstyle-, Lolita-, und was es sonst noch so für Szenen gibt, zur Schau zu stellen. Kurzum ein Ort mit Unmengen Rüschen, Ketten, Kleidern, Stiefeln, gefärbten Haaren,  und einem Haarspray-Verbrauch, den eine Großfabrik wohl gerade so an einem Tag Vollbetrieb nachkommen kann.
Einen guten Eindruck kann sicher diese Schaufensterpuppe vermitteln:
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Viel mehr Fotos gibt es allerdings nicht, nachdem wir selbst in einen kleinen Kaufrausch verfielen, bis uns die Menschenmenge etwa um 18Uhr vor dem nahegelegenen kaiserlichen Yoyogi-Park wieder ausspuckte. Zwar hieß uns das riesige Holztor am Eingang durchaus willkommen, nur hatten wir leider kaum Zeit mehr, da wir bis 19Uhr in Shibuya sein mussten – Shotaro hatte ein Jahr an einer Uni für darstellende Künste Theater studiert und eine Freundin aus dieser Zeit, trat an diesem Abend in einem kleinen Theater als Hauptdarstellerin auf.
Zusammengefasst ging es um das Mädchen eines verwaisten Geschwisterpaares, das bei einem der Dorfältesten großgezogen wurde, und welches als bereits Erwachsene während eines Traumes von einer gesichtslosen Frau ein Neugeborenes übergeben bekommt. Tatsächlich findet sich dann am nächsten Morgen vor der Haustür ein Baby vor und nachdem die kleine Familie sich nicht zum aussetzen des Kindes überwinden kann, wie es zu dieser Zeit eigentlich üblich gewesen wäre, beschließt die Frau das Kleine zusammen mit ihrem Bruder großzuziehen. Nach einem Gewirr von vielen weiteren Darstellern, die untereinander interagieren, durch gesellschaftliche Zwänge ihre Liebe nicht ausleben können, zwischen Armut und mütterlicher Verantwortung hin und hergerissen sind und generell ganz viel Drama-Drama (allerdings wirklich gekonnt, obwohl die meisten erst etwa Drittsemester sind), das ich nicht mal knapp zusammenfassen könnte, wenn das Schauspiel auf Deutsch stattgefunden hätte, löste sich in einer großen Endszene alle Spannung auf – die leibliche Mutter durfte mit ihrem Geliebtem, einem jungen Samurai, trotz unterschiedlichem gesellschaftsschichtlichem Hintergrund zusammenleben, konnte somit das Kind nun doch großziehen, und das Geschwisterpaar hatte am eigenen Leib gelernt, durch was für zwingende Umstände eine Verwaisung manchmal zustandekommen kann sowie, dass eine solche keineswegs bedeutet, dass die Eltern sie nicht genug geliebt hätten, um sie behalten zu wollen – sodass die beiden ebenso Frieden mit ihren unbekannten Eltern schließen konnten.
Gute Unterhaltung und nebenbei auch noch Unterricht in alt-japanischer Redensweise – Danke Yuri-chan :D! (Zweite von Links)
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Den Abreisetag begannen wir etwa um 11Uhr – erst zum Hauptbahnhof Tokyo und um einen der Coinlocker kämpfen (ernsthaft, es ist eine Schlacht o_o), um unser Gepäck einzusperren, von dort nochmals nach Harajuku, um der Einladung in den Yoyogi-Park nachzukommen. Nach einem etwas verspätetem Frühstück im Grünen, genossen wir das weitläufige kaiserliche Gelände~

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…erfrischten uns an einer Quelle, die seit Jahrhunderten eines der klarsten Wasser der Region führt~
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…und durchquerten die kaiserliche Straße des Alkohols. Links etwa 20m Fässer mit Bordeaux-Weinfässern, rechts Sake. Was plant der gute alte Akihito da wohl? xD

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Eventuell darf sich ja jeder der kaiserlichen Wachen, die tagein tagaus hinter rumalbernden Touristen hinterherlaufen müssen, zum Jahresende ein solches Fass aussuchen. Ich könnt’s verstehen.

Für uns ging’s jedenfalls weiter in die Innenstadt zum weltweit einzigen Square Enix-Café, an das ebenfalls ein Shop und ein Ausstellungsraum angeschlossen ist (Mediengigant der Projekte wie etwa Final Fantasy und Kingdom Hearts geleitet hat). Von Außen bis Innen war der Bau absolut imagetreu fantastisch und futuristisch ausgestaltet.
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Im Café wurde sich dann erfrischt mit überteuerten alkoholfreien Cocktails mit Namen wie Potion, High-Potion, Elixir, Ifrit, usw., sowie Eisbechern, in denen z.B.  ein Schwert aus dem Finalfantasy-Film als Schoko-Miniatur steckte |D Otaku-Power ahoi! xD
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Da es bereits etwa 17Uhr war, machten wir uns schnell auf den Weg nach Shimokitazawa, einer eher unbekannten Gegend, die allerdings modisch etwa so viel zu bieten hat wie Harajuku – nur weniger Gedränge :‘D
Trotz zweistündigem Umsehen kam für uns beide allerdings nicht viel mehr raus als ein Armband für jeden, ne stylische Gegend war’s dennoch :‘D
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19Uhr, Abendessen, der Tokyo-Tower und unser Gepäck vom Hbf. holen, standen noch aus bis zur Abfahrt des Busses um 21:20Uhr!
Nach langen 30min Anfahrt bis zum Tower, hielten wir dann aber doch prompt inne bei dem glühenden Etwas, das plötzlich vor uns in den Nachthimmel emporragte:
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Diesmal musste es unbedingt nach oben gehen, kein Pardon! Und im Gegensatz zum Skytree hatte man hier auch das gefühlt, dass es sich lohnt – der mit seinen pulsierenden Straßenadern durchzogene Organismus Tokyo entfaltete sich in voller Größe zu unseren Füßen:
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Kann ich nur jedem empfehlen, der mal nach Tokyo reist~ (`・ω´)”
…Ohja und ich hatte ein Déjàvu zu meinem Trip noch Shikoku mit seinen Wasserstrudeln |D Schockt den begeisternd photografierenden Tobi, der alles andere um sich herum dabei vergisst nur damit, dass man ihn aufmerksam macht, mal kurz nach unten zu schauen und da plötzlich kein Boden mehr unter den Füßen ist x’D
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20:50Uhr. Rennen. Stoppen. Einmal McMenü zum Mitnehmen bitte. Rennen. U-Bahn. Gedränge, McDonaldstüte reißt, Orangensaft überall, netter Bahnangestellter der sich sofort drum kümmert, Rennen, Coinlocker, Rennen, 21:30Uhr, zum Glück in der Eile die Karte falsch verstanden – „21:20Uhr bitte anwesend seien, Abfahrt 21:40Uhr!“
Und die Reise endete wie sie begonnen hatte – Eine erneute Entschuldigung an unsere Sitznachbarn für den eventuell nicht ganz so lieblichen Duft |D 

Tokyo Part I!

Mit etwas Verspätung nun auch der Eintrag zu meiner Tokyo-Reise, die ich mit Shotaro, der auch in einem der letzten Beiträge erwähnt ist, angetreten habe :D
Am Donnerstag den 9.05. hatte ich wie immer um 18Uhr Arbeitsschluss, bin direkt nach Hause, habe meine letzten Sachen gepackt bis Shotaro kam, was, kombiniert mit dem kleinen Abendessen danach, dazu führte, dass wir um 21:10Uhr das Haus verließen, wobei um 21:40Uhr unser Nachtbus nach Tokyo abfuhr |D
Eigentlich sollte man schon um 21:20Uhr anwesend sein, aber naja, nach einigem Gerenne mitsamt Gepäck für 4 Tage fanden wir dann irgendwie doch noch um genau 21:38Uhr den Abfahrtsort in Umeda :‘D
Im Vorhinein hatten wir gescherzt, dass sicher ein gutgebauter Typ mit starkem Körpergeruch direkt neben uns sitzend die 9stündige Fahrt versüßen wird – nun sind wir zwar beide recht dünn, aber waren letztlich wir diejenigen, von deren Körpern vom Laufen sicher toller Dunst ausströmte, hachja~ Eine ungelesene Entschuldige an alle in unmittelbarer Sitzplatznähe an dieser Stelle. |D
Wie erwähnt, dann also 9h zum Erholen mit geräumigen 30cm Fußraum, 50cm Sitzbreite, Kursstopps etwa alle 2h mit  Durchsage und stickiger Luft. Nein, das alles ist zwar wahr, aber ganz ehrlich, abgesehn von nem doch recht schmerzendem Nacken am nächsten Morgen, hat mir die Art zu Reisen echt gut gefallen :D Jemandem Älteren würde ich es jetzt nicht unbedingt empfehlen, aber andererseits gibt es wohl auch keine andere Weise, auf die man für umgerechnet 25€ von Osaka nach Tokyo kommt und sich durch die Nachtfahrt auch noch ne Hotelübernachtung spart. :D
Schlussendlich hieß es dann also „Tôkyô Eki“(Bhf.) und die Reise begann!…mit einer schönen Bahnhofsdecke!
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Das Bahnnetz des weltgrößten Stadtgebiets war dann auch wie erwartet übersichtlich…
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…aber zum Glück konnten wir uns etwa auf dem Bereich der kreisförmigen Yamanote-Line beschränken. (Wer zu viel Freizeit hat, kann hier ( http://www.youtube.com/watch?v=KtH5s_ieFS8 ) mal reinhören – die Linie ist berühmt dafür, dass jede einzelne Station eine eigene Anfahrtsmusik hat :D )
Für’s Erste ging’s dann richtung Hostel, um das Gepäck abzulegen, sich kurz die Zähne zu putzen und Sandwiches vom Kombini zu essen, das Wichtigste in einen Rucksack zu packen und auch schon wieder aufzubrechen – erstes Ziel: Der Asakusa-Schrein und sein Kaminarimon (Donnertor)
Auf dem Weg dorthin mussten wir einmal umsteigen, und Tokyo lehrte mich, was wahre U-Bahnen sind: Mit dem Aufzug 6 Stockwerke in die Tiefe, um zum Bahnsteig zu gelangen o_o
Nach diesem Bergwerksfeeling, kam wir dann allerdings auch recht schnell an (`・ω´)”
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Neben den riesigen Laternen an den Haupttoren ist an diesem recht großen Schreinkomplex besonders, dass vor 100-200 Jahren erlaubt wurde, dass Händler im Inneren des Bezirks ihre Läden aufbauen dürfen, was zu dieser langen Einkaufspassage auf dem Foto bis zum Schrein-Inneren geführt hat. Nachdem wir es irgendwie durchgeschafft hatten, kamen wir an einer Art großem, hohen, mit Sand gefüllten Krug vorbei, in dessen Sand Räucherstäbchenbündel gestreckt wurden. Wir erwarben auch ein solches und ließen die zugeschriebe Wirkung auf uns wirken: In den Rauch stellen und dadurch Gesundheit erlangen – Schaden kann’s ja nich; mal abgesehn davon, dass der Sauerstoff knapp wurde bei all dem Rauch.
Und es ging traditionell weiter! Vor dem Gebetsheiligtum warfen wir jeder 200Yen ein und nahmen uns ein „Omikuji“ (eine Art Schicksalszettel), auf dem generell erstmal großes, mittleres oder kleines Glück steht und dann im Einzelnen aufgesplittet wird, wie es genau in den verschiedenen Lebensbereichen aussieht – Ich hab wohl nicht genug dran geglaubt, sodass mir nur kleines Glück zukam, oder Shotaro hatte schon alles Glück auf sich gezogen, denn er hatte ein „großes Glück“ xD
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Auf dem Weg zu Ziel #2, dem Tokyo Skytree, kam uns dann geballt das moderne Japan auf vier Rädern entgegen:
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Wegen so tollen Dingen, kann ich jedem nur empfehlen, mal mehr per Fuß auf sich zunehmen, anstatt jedesmal ne reizarme Bahn zu besteigen, um zum Ziel zu gelangen.
Auf dem recht leicht zu findenden Weg, immerhin ist ein 634m hoher Turm von fast überall aus zusehen, kamen wir dann etwa an dem Asahi-Biermuseum, welches von Außen gesehen einen großen Bierkrug darstellen soll, und weiterhin neben einem dunklen Gebäude mit etwas undefinierbarem, goldenem darauf steht, vorbei und griffen nach dem schäumenden Glück
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Generell war der Weg von Flüssen, Brücken, Parks und anderen schönen Orten durchzogen, sodass die letzte Müdigkeit von der Nachfahrt maximal noch an den Augenrändern zu erkennen war und einige schöne Fotos möglich waren :D
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Das Ziel vor Augen! …so fast zumindest.
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Du willst zum Skytree, dann werde der Skytree!
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Wenn du schnell vorankommen willst, mache viele Pausen – Konfuziusphase: Ende

Allerdings kamen wir dann tatsächlich recht in „Skytown“ an:
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Wurden von allen Richtungen angeschrien, was den Laden, den wir gerade passierten so besonders macht und fanden uns in einer perfekten, mehrstöckigen Konsumwelt rund um den Turmgiganten wieder, dessen Liftgebühr rund 18€ beträgt, nachdem man etwa 1h gewartet hat.
…oder hätte. Wir standen ca. 10min an, schauten uns gleichzeitig in die Augen und gingen nach einem fast wortlosen Nicken glücklich aus der Schlange, aßen billig in nem Schnellimbiss, erfreuten uns noch kurz an dem Anblick von Außen und machten uns mit gelöster Stimmung auf zum nächsten
Ziel.
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Wir konnten es beide nich wirklich erklären, aber uns ging’s beiden absolut gleich – 2000Yen nur für’s hochfahren, sich umschauen, wieder runter und in einem der überteuerten Restaurants mittagessen, überall Touristen, Orten an denen steht, dass von hier die Fotos besonders schön werden, überall Staffs mit festgetackertem Dauergrinsen – eigentlich ja nichts ungewöhnliches, aber naja, uns wir verließen grinsend die lustlos vorantrabende, von Absperrbändern vieherdenähnlich richtung Lift geleitete Menschenmenge und bestiegen vor dem Abmarsch zur berühmten Tôdai (Tokyo Daigaku = Uni) den Turm auf unsere Art:
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Zur Todai war es dann allerdings doch ein ganzes Stück, sodass wir doch mal wieder auf die Bahn zurückgreifen mussten – allerdings wie oben ja schon angerissen in Tokyo durchaus immer wieder ne schöne Erfahrung xD Ich präsentiere: Tokyo-Rushhour
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Große Füße sind hier fehl am Platz, der gute Mann wohnt hier wohl noch nicht lang, allerdings wird sich die Tür sicher gleich darum kümmern:
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Da zur Rushhour aber etwa alle 2min n Zug kommt, ist man im Nu abgefahren, sodass wir bald die heiligen roten Holzpforten der renommiertesten Uni Japans betreten und die Atmosphäre der Genies einatmen konnten. Ist allerdings nichts besonderes – sicher ein Viertel der Leute waren nur Besucher für einen Spaziergang durch das schöne Gelände~
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Der Tag war allerdings noch nicht rum, sodass wir gleich noch den Kaiserpalast abdecken wollten, bevor es in die Nacht geht.
Wieder Bahn – wieder schnell ankommen – wieder Touristen. Wieder…kein Lächeln o_o
Mir fiel’s in dem Moment erstmals richtig auf: Egal wo ich hinsah, keiner der Touris sah jetzt sonderlich glücklich aus; was‘ nur los mit euch, ihr habt Urlaub hallooOoOoo~o! O_O Wenn ich in meiner Freizeit an meine recht lange, harte Arbeit denke, lächle ich automatisch und bin gut drauf XD Wenn dann noch die Eindrücke eines neuen Reiseziels hinzukommen…
Aber gut, vllt lag es daran, dass wir hauptsächlich von ner russischen Reisegruppe umgeben waren. Okay, das gräbt in Klischees, lassen wir das – jedenfalls regte uns da mehr oder weniger bewusst zum Kontrastprogramm an, wenn ich die Bilder gerade so durchsehe xD
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Irgendwann kam einer der uniformierten Kaiserpalast-Aufseherwasauchimmer in unsere Richtung in seinen abgemessenem Schritt, der an diese Wachleute der Queen mit diesen coolen hohen Fellmützen erinnerte, in unsere Richtung, woraufhin wir in etwas schnellerem Tempo als sein Marsch vor ihm weg…gingen. Lange hat das Spielchen allerdings leider nicht angehalten xD Wir wollten ohnehin weiter, denn der Palast war zu dem Zeitpunkt verschlossen, sodass mit dem Außengelände und der Brücke eigentlich alles gesehen war.
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ByeBye Kaiserpalast, Hallo Ikebukuro bei Nacht!
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Das Viertel entspricht etwa Nipponbashi hier in Osaka, von dem ich dachte schonmal berichtet zu haben, allerdings den Einrag im Moment nicht finde, das also demnächst evtl. nachholen  muss o_o – nur ein bisschen größer. Also Elektronik, Games, Anime/Manga-Artikel, die man hier wohl unter Otaku-Kram zusammenfassen würde (Otaku: von お宅, was etwa „Wohnung“ oder „Haus“ meint und sich auf Leute bezieht, die ihrer Leidenschaft so sehr nachgehen, dass sie kaum mehr das Haus verlassen; oft bezogen auf fanatische Anime-Fans). Ganz so schlimm ist es bei uns nicht, aber wer nach Tokyo geht, muss sich auch einmal dieses berühmte Viertel anschauen ^0^!
(Ein Otaku-Absatz eingeschoben: Wer den Anime Durarara kennt, hätte in Ikebukuro wohl einige Déjàvu-Erlebnisse, denn überall stößt man auf Orte, die auch im Anime vorkommen o_o!)
Ein bisschen Einkaufen und viel Umschauen später drängten unsere Mägen uns in die Sunshine-City-Mall zum Essen~ Sicher das beste Gericht der Reise *Q*!
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Zurück ins Hotel – Schlaf! Endlich Schlaf! …naja gut vorher noch kurz in das wohl kleinste Bad mit allem-drum-und-dran der Welt…
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…das Schöne daran ist, man konnte sich beim Zähneputzen entspannt auf den Badewannenrand hocken xD
Ernsthaft, das Hostel ist echt nur zu empfehlen, jeden Tag Reinigung, Betten im western-style, eigenes Bad mit wirklich allem, keine Sperrstunde – und das für 22€ die Nacht in der Nähe von Akihabara, also alle Standardziele in bester Erreichbarkeit. (Übernachtungen: 3x22€, Nachtbus: 2x25€ = pro Person 116€ für ne 4-Tagesreise von Osaka nach Tokyo; ich würd sagen, gutes Recherchieren hat sich ausgezahlt! |D)
Jedenfalls überrollte uns urplötzlich eine Woge der Müdigkeit, als wir es wagten uns auch nur kurz auf die Betten legen zu wollen – sofort weggepennt. Leider waren meine Kontaktlinsen noch drin, was etwa um 6Uhr morgens dazu führte, dass ich von nem dumpfen Schmerz geweckt wurde, ins Bad wankte und einem roten Zombieauge im Spiegel begegnen durfte. Scheiße gelaufen, die Linse hat sich wohl etwas ungünstig bewegt im Schlaf x’D
Zum Glück war ich noch müde genug, die Linse einfach rauszunehmen und sofort weiterzuschlafen, sodass es sich bis um 11Uhr der Wecker klingelte bereits halbwegs erholt hatte – zumindest der Schmerz war weg, der Zombielook sollte mich noch bis Abends begleiten.

——— Und an dieser Stelle: Schnitt! :D Es wird zum einen ätzend lang zum Lesen mittlerweile und zum anderen muss ich jetzt los zum Thai-Essen im Osaka-Schlosspark mit Freunden :‘D Da der Text des abschließenden zweiten Teils allerdings schon verfasst ist, folgt Part 2 dann sogleich die nächsten Tag! ;3 Bis dann! ——

Hanami Nachtrag 花見 

Wha, soll ich etwa wirklich die Bilder der Kirschblütenzeit vergessen haben hochzuladen bei all der Action? X_X
Unverzeihlich D:
Auf Empfehlung fast…aller Bekannten, Kollegen und Freunde ging ich für die Hanami in den Osaka-Schlosspark und hatte schon nen zweiten Kamera-Akku dabei, da ich auf der Kyushu-Reise bereits erfahren durfte wie genial so ein Meer aus Kirschblüten wirken kann.
Die Pflaumenblüten-Hanami hab ich ja wenigstens nicht verplant hier mitzuteilen – und um es in den Worten meiner Japanisch-Lehrerin zu sagen – die Pflaume ist eher bescheiden, während die Kirschblüte ihre gesamte Schönheit auf wenige Tage ballt und sie dann allen prächtig zur Schau stellt.
Viel mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen und nur noch die besten Photos in einer kleinen Strecke hier zu zeigen, auch wenn sie dem realen Eindruck nicht wirklich gerecht werden können:


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Picknick oder BBQ unter den Kirschblüten – eine der beliebtesten Aktivitäten der Japaner zu dieser Zeit… verständlicher Weise :‘D

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Das Foto war am nächsten Tag so in etwa in einer der größten Zeitungen des Landes, Mainichi Shinbun! Wer gute Photos schießen kann sich nämlich auch mal  in der Umgebung nach guten Photographen umsehen und was die so machen – recht verstreckt auf ner kleinen Anhöhe hinter einem der Kirschbäume hatte eben ein solcher ziemlich professionell-wirkender Photograph sein Equipment aufgebaut und hat sicher 40min unter Änderung von kleinsten Einstellungsfeinheiten das perfekte Photo zu schießen versucht – auf seiner Equipmenttasche das Logo der Mainichi Shinbun.
Also schnell mal vorbeihuschen, die meditative Ruhe des Meisters evtl. etwas stören und selbst ein mehr oder weniger perfekte Photo schießen 8D XD

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Golden Week °˖✧◝(⁰▿⁰)◜✧˖°

Weiter geht’s mit aktuellen Einträgen!
Der Grund warum ich im Moment Zeit dazu finde: Golden Week  \(@ ̄∇ ̄@)/
Dahinter verbirgt sich eine Reihe von mehr oder weniger konsekutiven Feiertagen zur Jahreszeit mit dem angenehmsten Wetter – Showa-Tag, Verfassungstag, Volksfeiertag, Kindertag (29.April, 3., 4., 5. Mai).
Und für mich gesagt, kann ich den Namen Golden Week nur voll und ganz beipflichten, denn man kann sich wirklich eine der tollsten Zeiten des Jahres machen  d=(´▽`)=b
Angefangen beim Shikokutrip, der durch den Showa-Tag ermöglicht wurde, ging es am letzten Freitag zu einem Samurai-Festival im Umland Osakas.
Erfahren hab ich von dem Event über einen Zeitungsartikel, den mir meine Japanischlehrerin mitgebracht hatte, da sie mein Interesse an solchen Dingen mittlerweile schon allzu gut kennt |D.
„Chanbara Matsuri“ – Chanbara ist hierbei eine Anomotopoesie, die sich auf das Geräusch aufeinanderklirrender Schwerter bezieht, wobei Matsuri schlicht mit ‚Fest‘ zu übersetzen ist.
Kontext ist eine Schlacht von vor etwa 400 Jahren zwischen Sanada Yukimura und Date Masamune auf genau dem Festivalgelände;

Und eben diese Schlacht wird seit einigen Jahren dort nachgestellt und erneut ausgefochten.
Teilnehmer: Jeder der vorbeikommt – Mit etwa 4 Jahren Kendo-Erfahrung sollte da doch sicher was gehen! >D
Nachdem wir mit Schaumstoffschwertern und einem an den Arm geklebten Luftballon ausgerüstet worden waren, folgte für uns die Einteilung in den Date-Clan, der Clan der historisch gesehen verloren hatte. Auf dass die Geschichte also geändert werden möge!

…Auch wenn sich das etwas schwierig zu gestalten schien – wir hatten nur unseren Herren Masamune als gerüsteten Mann…

(Wenngleich man skeptisch wurde, was seine Qualitäten anging, nachdem bei jedem zweiten Windstoß die an seinem Helm angebrachte Sichel abgefallen ist)
 …während der Sanadaclan gleich mit seiner ganzen Kriegerfamilie anrückte ⊙﹏⊙

Und noch dazu vermutlich Pferde unbekannten Gestanks besaß   o_o

Insgesamt mochten drei Angriffswellen die Schlacht entscheiden und nach gegenseitigen Kampfesreden der Herren, stürmten die Fronten los – Und nein, das Vokabular ist nicht nur wegen der Unterhaltsamkeit so gewählt, nein, man mag nicht glauben, wie in den Augen der immer höflich-zurückhaltenden Japaner, egal welchen Alters oder Geschlechts, plötzlich eine Entschlossenheit aufflackert, sobald sie etwas Stockartiges in der Hand halten und ein Muschelhorn geblasen wird.

Am schlimmsten waren allerdings die Chanbara-Clubmitglieder (Ja, diese Aktivität ist scheinbar so beliebt, dass sich damit ein Freizeitclub gründen lässt. Japan… x’D) – denn nachdem wir in Runde 1 einfach mal hochmotiviert in die gegnerischen Reihen liefen, traf uns die Dumpfheit des Krieges bereits in Minute 2 von 15 – Alle Entschlossenheit, aller Mut, alle Kameradschaft bis zum Schluss, Rücken an Rücken sich gegenseitig schützend, die Zukunft, um die es zu kämpfen galt…alles mit zwei Streichen etwa 8Jähriger Chanbara-Clubmitglieder der Sanada-Truppen beendet, denen das Klebeband, mit dem unsere Luftballone an unseren Shirts befestigt waren, nicht standhalten konnten.
Nachdem die zwei wichtigsten Kämpfer gefallen waren, wandelte sich natürlich das Kriegsglück und die Sanadatruppen gewannen Runde 1. Ab nun bedeutete jede weitere Niederlage das Ende.
Nachdem sich die meisten Teilnehmer wieder gefasst hatten und in ihr japanisches Lächeln zurückgefallen waren - unter dem manch einer völlig erstaunt feststellen musste, dass während des Gefechts auf unerklärliche Weise sein Schaumstoffschwert halb zerborsten ist… - wurden alle wieder ordentlich ausgestattet und erhielten den nächsten Ballon.
Runde 2! Masamune wollte nun einen Flankenangriff – und das stellte sich auch als gute Strategie heraus, denn kombiniert mit dem heldenhaften Einsatz zweier junger Recken, die ….wieder in den ersten Minuten fielen…, gehörte Runde 2 uns!
Der dritte Akt sollte also die Entscheidung bringen. In einer solch aufgeheizten Zwischenpause scheint es für den Japaner nichts passenderes zu geben, als in der Menge einen Ausländer zu entdecken , ihn zum Kommentatorenbereich zu zerren und nach dem Eindruck zum Festival zu fragen – oh yes, mein Glück mal wieder |D Sind ja nur so 600 Leute auf dem Festival und mein Japanisch meint bei all der Aufmerksamkeit wäre ne Mittagspause die bessere Option.
Knappe Floskeln von mir gebend kam ich allerdings dann irgendwann davon x’D

Hachja, Gaijin Syndrome par excellence.
Aber der eigentliche Kampf stand ja erst noch an!
Irgendwie schien das Ganze nicht so zu passen, denn auch diesmal, sollten wir recht schnell auf der Totenbank landen x’D Wenigstens blieb mir dadurch Zeit, für euch folgendes Video zu drehen, welches das Gefecht eventuell ganz gut einfängt! >D
http://www.youtube.com/watch?v=XdnbHud7w9Y
Ja, der Staff-Typ am Ende, hat mich wieder zum Kommentatorenbereich bedeutet, wo ich nochmal nen knappen Kommentar zu meinem Todesumstände abgeben durfte, hurräy. |D
Aber wir waren nicht umsonst gestorben! An diesem historischen dritten Mai sollte die Geschichte geändert werden – Sieg des Date-Clans!

Banzai und so.

Unbeeindruckt von dreifachem Tod, genossen wir dann das geniale Wetter und nutzen die schöne Umgebung für ein paar Fotos ~


…bis wir uns wieder auf den Weg Richtung Innenstadt machten, wo wir uns nicht wirklich anders die Zeit vertrieben |D

…was eigentlich für den Rest des Tages gilt – vom Treffen mit weiteren Freunden bis zum Heimweg mit der letzten Bahn xD

Damit war der Verfassungs-Feiertag wohl gut genutzt und der Volksfeiertag konnte kommen!
Obwohl es ein Feiertag war, an dem sicher irgendwo irgendeine typisch-japanische Sache anzutreffen gewesen wäre, empfand ich es irgendwie als viel schöner mich an dem Tag einfach ganz normal mit dem Freund vom Vortag, Shotaro und einem weiteren, Yuga zu treffen. In letzter Zeit werden diese Momente, nach 8 Monaten wohl ganz natürlich, sich ein authentisches, normal-japanisches Leben aufgebaut zu haben, immer häufiger – also mal abgesehn von Festen auf denen man plötzlich Interviews geben soll.
Ausgeschlafen wurde dann jedenfalls mein Frühstück zum Mittagessen mit Yuga, woraufhin wir uns in nem Gamecenter die Zeit vertrieben, bis Shotaro hinzukam.
Nach fatalen Niederlagen in 2-3 Spielen meinerseits, schossen wir ein paar der immer-beliebten Purikura-Fotos, was mir schon eher lag xD

Bis zum Abend streiften wir danach zu dritt durch ein klein-gassiges, niedriges Viertel, das in starkem Kontrast zu den direkt angrenzenden Hochhäuser der Innenstadt stand und sich der ein oder andere Ort für gute Fotos zeigte~

Bis im Usagi-Café (=Hase) langsam ein gelungener Volksfeiertag sein Ende fand…~


Feiertag der Kinder!
Wieder bestes Wetter – wieder frei – spontan auf in den Osakaschlosspark zum Picknicken!

Waren allerdings nicht die einzigen mit der Idee, sodass es beinahe schwer war nen Platz zum niederlassen zu finden – andererseits tönte dafür von irgendwoher kostenlose Livemusik her und interessante Nachbarn konnte man auch beobachten xD

Nachdem das gute Wetter sich hielt und wenn man schon mal nen Japaner bei sich hat, bot es sich geradezu an, bis zum Abend an der frischen Luft Japanisch zu lernen…~
Ohja, Sonntagsfriede :‘D

Nun ist Montag der Sechste und ich durfte dank meinem einjährigen Aufenthalt nun die Erfahrung der Golden Week einmal in meinem Leben wie jeder andere Japaner miterleben.

Sankyû Japan!! …um es mal in Lautschrift des echt herausfordernden Japaner-Englisch auszudrücken XD

Shikoku!

Dann kämpfen wir mal um das Wiedergewinnen des Vertrauens der Leser und uploaden noch heute Abend! Hoffentlich…xD
Mit dem Kurztripp nach Shikoku Sonntag/Montag (28.-29.April), hätte ich eins meiner Ziele für Japan abgehakt: Einmal drei der vier Hauptinseln Japans (Hokkaido lassen wir mal weg, da is es kalt und  es gibt nur Pferde.) also Honshu, Kyushu und eben Shikoku bereist haben. Dass das impliziert, dass ich auf Kyushu war, ist jetzt dramaturgisch etwas ungeschickt; das weiß der normale Leser dieses Blogs ja noch gar nicht |D Der Kyushu-Urlaub folgte direkt auf das Volounteer-Seminar in Hiroshima! ..von dem auch noch nicht wirklich die Rede war….(;´・`)>
Ok, wir kriegen das hin, fangen wir einfach mal beim Aktuellsten an!
Samstag kurz nach der Arbeit erst mit Freunden treffen, was schlussendlich in ner Bar endete, weshalb ich echt froh gewesen wäre, wenn ich bereits  gepackt hätte, nachdem ich mit der letzten Bahn nach Hause kam |D Aber hilft ja nix, wer trinken kann, kann auch Leistung erbringen. Ein paar Stunden Schlaf später und einem Rucksack mit allem Nötigen auf dem Rücken, ging es dann zum Osaka Bus Terminal, wo ich mich mit einem koreanischen Workingholiday aus meiner Einsatzstelle verabredet hatte.  Der Unterschied zwischen ihm und mir ist übrigens, dass ich ein der Welt unentgeldlich helfen-wollender Freiwilliger bin und kein Workingholiday, der sich irgendwie nen langen Urlaub finanzieren will – und weil ich so nett bin, bekomme ich für die gleiche Arbeit etwa die Hälfte an Lohn ლ(ಠ_ಠლ)
Und trotzdem ist auch er sehr nett; sodass wir beide uns während der Arbeitszeit mal spontan dazu entschlossen haben. So spontan, dass wir keinen Schlafplatz für den Abend oder auch nur ne Reservierung für die Busse nach bzw von Shikoku zurück oder dergleichen hatten – Diese Art zu Reisen ist, denk ich, mal für jeden ne Erfahrung wert! :D
Unsere Spontanität wurde dann damit belohnt, dass wir keinen Sitzplatz mehr für den nächsten Reisebus nach Shikoku bekommen haben, uns Japan in der einstündigen Wartezeit auf den darauffolgenden dafür aber mit ner vollen Breitseite Klischee in Form eines etwa 6m großen Pikachus aufwartete.
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Die restliche Zeit in nem bekannten Kaufhaus, in dem etwa das Photo des Posts vorhin entstanden ist, verging dann auch recht schnell, sodass wir bald unsere Plätze mit dem Ziel Naruto City einnehmen konnten! (Wer dabei jetzt zufällig an den Manga denkt, den werde ich enttäuschen müssen, denn dort gibt es leider nichts im Zusammenhang mit selbigem, ich hab extra Ausschau gehalten Q_Q Aber auch wenn nichts auf den Manga hingewiesen hat, so weißt doch der Manga auf die Stadt hin, denn: Am berühmtesten ist die Stadt für sein Ramen und ist auch der Ursprungsort für die spiralförmigen Scheiben im Ramen, nachdenen der Manga-Charakter benannt wurde – und wer jetzt nix verstanden hat, versteht sicher nun den Sinn der Umklammerung dieser Passage 8D)
Die Fahrt führte von Kobe über Awajishima nach Naruto, was deswegen erwähnenswert ist, weil die Brücke zwischen Awajishima, Akashi-Kaikyô-Brücke, seit 1998 die Brücke mit der größten Stützweite weltweit ist, wie mir Wikipedia mein Halbwissen gerade bestätigt hat :D
Die unglaubliche Weite der Brücke wird eindrucksvoll auf meinem Schnappschuss sichtbar.
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Wem das nicht reicht, der möge mit dem hier einen Eindruck gewinnen >_>
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Wie dem auch sei, scheinbar waren wir die einzigen Touristen, denn mitten auf der Brücke zwischen Awajishima und Naruto wurde gestoppt und wir wurden vom Fahrer auffordernd angeschaut – aussteigen bitte.
Ein Bus mit 60 Mann hielt auf einer Brücke und 58 Mann fuhren weiter. 2 Mann standen etwas verdutzt rum. Bis sie das Ortsschild der Stadt Naruto sahen, welches in Form von Strudeln designed war. Ziel #1 der Reise schien nah: Die Wasserstrudel von Naruto!
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Nachdem wir die Brücke in die richtige Richtung überquert hatten, lag vor uns ein schmaler Küstenpark, der wohl die schönsten Anblicke der Reise bieten sollte bei perfektem Wetter:
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Gerade von der Brücke runter, hieß es dann allerdings auch gleich wieder zurück – nur diesmal unter die Autos. Also ein ganzes Stück darunter, denn extra zur touristischen Nutzung der durch die Brücke erzeugten Wasserstrudel wurde ein Unterbau an selbige angebracht, damit man das Spektakel auch ungestört genießen kann – oder eventuell auch nicht ganz so ungestört, da alle 100m ein Glasfenster in den Boden eingebracht war, sodass man praktisch das Gefühl hatte in 45m Höhe über Wasser zu schweben, das alles in die Tiefe reißt, was ihm nicht genügend Respekt entgegenbringt.
Okay, ganz so dramatisch war es dann vllt. auch wieder nicht, aber gewöhnen kann man sicher irgendwie auch nicht daran, kurz nicht nach unten zu schauen und sich plötzlich mal wieder im Nichts Fuß fassend vorzufinden xD
Aber das Fotographenherz begeistert das natürlich 8D
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Weiter ging es mit Punkt #2 auf der Shikoku-Liste: Udon! Neben Ramen ist auch diese Suppe im ganzen Land bekannt, sodass das natürlich auch sein musste, wir hatten extra bis dahin nichts gegessen, um dem Geschmack auch ja gerecht zu werden…was evtl. zu der Gaumenfreude beigetragen haben könnte, nachdem bereits seit 2h mein Magen geknurrt hatte |D
Jedenfalls sehr schmackhaft!
Wiederbelebt und mit Süßkartoffel-Kuchen in der Hand, für welche die Region ebenfalls bekannt ist, ging es dann auf die Suche nach nem Bus in die Stadt. Gerade rechtzeitig, denn es fuhr um 17:38Uhr nur noch ein einziger. Was schon von der Größe der „Stadt“ zeugte.
Im japanischen Hinteroberpfaffenhofen angekommen, begann gleich die Suche nach einer Unterkunft. Leider war der Ort klein genug, dass sich alle Businesshotels preislich abgesprochen zu haben schienen, sodass alles suchen nicht zu günstigeren Preisen geführt hat, sondern nur zu der Erkenntniss, dass bereits fast alles ausgebucht ist und Doppelzimmer genauso viel kosten wie zwei Einzelzimmer; warum auch immer. Durch das einstündige Rumsuchen haben wir dann aber wenigstens noch ein freies Zimmer mit zwei Einzelbetten finden können – und die Gegend etwas kennengelernt, sodass wir nach Ablegen des Gepäcks gleich los zum Ramen-Essen gehen konnten
(Das weiß-pinke Ding ist übrigens besagtes ‚Naruto‘)
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Von der verschlafenen Checkout-Frist wachgeklingelt, machten wir uns dann um kurz nach 10Uhr gut ausgeschlafen wieder auf den Weg – Vor dem schlafen kurz recherchiert, was es noch so erreichbares gibt auf Shikoku und für einen scheinbar berühmten Schrein in der Nähe Tokushimas entschieden. Also in den nächsten Bus nach Tokushima. Wo wir uns diesmal unter Palmen in einer richtigen Stadt wiederfanden~
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Also auf zum 大麻比古神社 (Oasahiko-Shrine)  ! Nachdem wir den Linienbus eben dorthin ganz knapp verpasst hatten und nicht ne Stunde auf den nächsten warten wollten, fragten wir ganz schlau unsere iPhone-App um Rat und stellten fest, dass der Auskunftstyp ja keine Ahnung hat und man mit der Bahn in 10Minuten dort ist, statt ner 40minütigen Busfahrt.
Man ahnt eventuell schon, dass wir in einem gleichnamigen nur leider völlig unspektakulären Allerweltsschrein ankamen, von denen es in meiner Wohngegend in Fußmarschweite 4 schönere gibt.
Aber das Wetter war schön, wir waren ausgeschlafen, wir hatten einen friedlichen Ort gefunden – es kostete nicht viel Anstrengung zu erkennen, dass es völlig gleichgültig war, die Sightseeing-Attraktion nicht besichtigt haben zu werden.

Wer trotzdem beim Lesen den Eindruck hatte, dass das Hauptgewicht der Reiseerfolge bei gutem Essen liegt, wird sicher den nächsten Schritt erraten können: Die letzte Spezialität Shikokus – Tempura = Frittierte Garnelen.
(Ich hatte nebenbei erwähnt, keine Ahnung vom Essen auf Shikoku, aber ganz ehrlich, wenn man mit nem Asiaten reist, wird das automatisch fast zum obersten Reiseziel. Aber ich hatte es schon geahnt, denn immer, wenn ich nach einem Kurztrip wieder zurückgekommen war, wurde ich in der Arbeit als erstes oder spätestens als zweites gefragt, was ich dort leckeres gegessen habe. ┐(‘~`;)┌ )
Glücklicherweise ja immernoch in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs, waren wir schnell wieder dort, wo sich dann auch gleich ein Restaurant fand, bei dem wir Tempura und Tokushima-Ramen – das sich durchaus von Naruto-Ramen unterscheidet xD – bestellen konnten :D
Recht unspektakulär ging’s dann um 16Uhr auch schon wieder zurück im Osaka Terminal, wo wir um 18:20Uhr etwa ankamen und sich ein umfassendes Heimatsgefühl ausbreitete~
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ただいま~!

Mal wieder reichlich lang her, dass ich was upgedated hab, aber ich hab immernoch nicht aufgegeben alles noch irgendwie nachzutragen - in welcher Freizeit auch immer |D (Du weißt, dass du in Japan bist, wenn du aufgefordert wirst fake-Urlaubstage in deinen monatlichen Arbeitsplan einzutragen, obwohl du gearbeitet hast, damit deine Überstunden nicht außer Maß geraten.      - Nicht, dass das noch viel ausmachen würde, bei  mittlerweile 117 Überstunden XD    also verzeiht QwQ)Montag war jedenfalls Feiertag, sodass ich von Sonntag auf Montag mit nem koreanischen Kollegen das erste mal nen Fuß auf Shikoku, Japans viertgrößte Insel, gesetzt hab! Der Eintrag folgt am besten noch heute Abend! |D (glaubt mir noch irgendwer? XD)

Mal wieder reichlich lang her, dass ich was upgedated hab, aber ich hab immernoch nicht aufgegeben alles noch irgendwie nachzutragen - in welcher Freizeit auch immer |D (Du weißt, dass du in Japan bist, wenn du aufgefordert wirst fake-Urlaubstage in deinen monatlichen Arbeitsplan einzutragen, obwohl du gearbeitet hast, damit deine Überstunden nicht außer Maß geraten.      - Nicht, dass das noch viel ausmachen würde, bei  mittlerweile 117 Überstunden XD    also verzeiht QwQ)
Montag war jedenfalls Feiertag, sodass ich von Sonntag auf Montag mit nem koreanischen Kollegen das erste mal nen Fuß auf Shikoku, Japans viertgrößte Insel, gesetzt hab! Der Eintrag folgt am besten noch heute Abend! |D (glaubt mir noch irgendwer? XD)